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Daxiaodongtian — Felsen, Höhlen und uralte Bäume

Quick Info
Englischer NameDaxiaodongtian Scenic Area
Chinesisch大小洞天 kopierenDà Xiǎo Dòngtiān
Ziel大小洞天旅游区 kopierenDaxiaodongtian — Haupteingang
Beste ZeitVormittags, bevor es heiß wird · Tag mit Linie 125 verbinden
BusLinie 125 die ganze Sanya-Bucht entlang bis zur Endstation Daxiaodongtian, rund 1–1,5 Stunden — frühe Fahrten nehmen, spätere enden teils in Tianya. In Amap prüfen.
DidiVon der Sanya-Bucht rund 40 Minuten; vom Crowne Plaza Yazhou Bay rund 15 Minuten.
Route live
EintrittKostenlos seit Oktober 2022 · Anmeldung mit Pass · Elektrobus ca. 28 ¥
Geöffnetca. 08:30–18:30
Drachenbäumerund 30.000, einige über 500 Jahre alt
Dauer3–4 Stunden
Ein Küstenpark am Fuß des Nanshan, in dem Taoisten nach dem langen Leben suchten, ein berühmter Mönch auf dem Weg nach Japan strandete und Drachenbäume wachsen, die älter sind als die meisten Kathedralen Europas. Seit 2022 kostet er keinen Eintritt mehr.

Die kleine Höhle des Himmels

Daxiaodongtian liegt rund 40 Kilometer westlich des Stadtzentrums, an der Südwestseite des Nanshan — desselben Berges, auf dessen anderer Seite die große Guanyin steht. Ein Berg, zwei Schutzgebiete der höchsten Kategorie: auf der einen Seite buddhistisch, auf der anderen taoistisch.

Der Name bedeutet „große und kleine Höhle des Himmels“. In der taoistischen Lehre sind „Himmelshöhlen“ besondere Orte, an denen Einsiedler lebten und nach Unsterblichkeit suchten. In der Südlichen Song-Zeit entdeckte der Präfekt von Yazhou, Mao Kui, hier eine Felsnische am Meer und ließ die Zeichen „Kleine Himmelshöhle“ in den Stein meißeln. Seitdem ist der Ort berühmt — seit gut achthundert Jahren.

Ein Ufer aus Felsen

Das Besondere ist die Küste. Sieben Kilometer lang reihen sich hier runde Granitblöcke, gestapelte Felsen und Nischen, die Wind und Wellen geformt haben. Die Chinesen haben vielen davon Namen gegeben: der Drachenkönig des Südmeers, die göttliche Schildkröte, der Fußabdruck des Unsterblichen, der Gipfel der Schwertprobe — ein Felsen, der aussieht, als hätte ihn jemand mit einem Hieb gespalten.

Auf vielen Steinen stehen alte Inschriften, Gedichte und Sprüche aus mehreren Jahrhunderten. Das bekannteste Motiv ist der Felsen mit den Zeichen „Kleine Himmelshöhle“ selbst, heute eines der meistfotografierten Bilder von Sanya. Gleich dahinter liegt eine kleine Sandbucht, die Kleine Mondbucht.

Die Bäume, die nicht altern

Am Hang über der Küste wachsen rund dreißigtausend Drachenbäume, auf Chinesisch „die nicht alternden Kiefern vom Nanshan“ genannt, obwohl es gar keine Kiefern sind. Drachenbäume wachsen extrem langsam und können sehr alt werden; nach Angaben des Parks sind über hundert Exemplare mehr als fünfhundert Jahre alt. Es gilt als größter alter Drachenbaumbestand Chinas.

Die Bäume passen zu dem, wofür der Nanshan in China steht. Zum Geburtstag älterer Menschen wünscht man ein Leben, so lang wie der Südberg, und so langlebig wie seine Kiefern. Am Aufstieg zu den Bäumen steht deshalb ein großer Stein mit dem Zeichen für langes Leben.

Der Mönch, der nach Japan wollte

748 geriet der Mönch Jianzhen auf seinem fünften Versuch, nach Japan zu segeln, in einen Taifun. Sein Schiff trieb vierzehn Tage lang nach Süden und strandete an dieser Küste. Jianzhen blieb über ein Jahr auf der Insel, ließ in Yazhou einen Tempel bauen und lehrte, bevor er nach Norden zurückkehrte.

Erst beim sechsten Versuch erreichte er Japan, fast blind, und wurde dort einer der wichtigsten Lehrer des Buddhismus. Eine große Figurengruppe am Ufer erinnert an seine Landung — eine der Geschichten, die zeigen, wie weit Hainan schon damals in das Netz der Seewege eingebunden war.

Wie man den Tag angeht

Der Park ist lang gezogen. Wer nicht die ganze Strecke in der Hitze laufen will, nimmt den Elektrobus bis zur Station „Kleine Himmelshöhle“ und geht von dort weiter: zu den Felsen, zur Sandbucht, zu den Drachenbäumen und, wer mag, hinauf zum Gipfel mit Blick über Küste und Meer. Für einen Rundgang sollte man drei bis vier Stunden einplanen.

Mit der Buslinie 125 ist Daxiaodongtian das Ende einer langen Fahrt einmal die ganze Sanya-Bucht entlang nach Westen — die schönste Art, den Bus-Tag mit einem echten Ziel zu verbinden. Zurück geht es am späten Nachmittag mit Didi oder wieder mit dem Bus.

Gut zu wissenDer Eintritt ist frei, aber mit Anmeldung: über das Miniprogramm „三亚大小洞天旅游区“ in WeChat oder Alipay, mit dem Pass. Klappt das nicht, am Eingang fragen.
Gut zu wissenDer Elektrobus kostet extra (rund 28 ¥), spart in der Hitze aber viel Kraft.
Gut zu wissenDie Felsen am Wasser sind glatt und nass — feste Schuhe, und nicht zu nah an die Brandung.
Unser Eindruck

Unser Eindruck folgt nach dem Besuch — geplant am 13.11.2026.

Texte: mit KI erstellt, recherchiert aus öffentlichen Quellen · Fotos & Videos: eigene Aufnahmen · Titelgrafik: KI-generiert