Qionghai & Bo'ao
Thermalquellen, eine Sandbank zwischen Fluss und Meer, ein alter Fischerhafen und Kaffee, der aus Malaysia zurückkam.
| Hotel | 4 Nächte Holiday Inn Resort Qionghai Guantang, 25 Thermalbecken |
| Licht | Aufgang ca. 06:40 · Untergang ca. 18:00 |
| Unterwegs | Didi: Bo'ao, Tanmen, Lecheng je ca. 30–40 Min |
| Montag | Museum in Tanmen geschlossen |
Worum es in diesem Abschnitt geht
Qionghai ist die Gegend, in der Hainan am meisten von seiner eigenen Geschichte erzählt. Hier kamen Menschen aus Südostasien zurück und brachten ihren Kaffee mit, hier fuhren Fischer mit handgeschriebenen Seebüchern zu fernen Riffen, und hier entstand eine Frauenkompanie, die später als Ballett berühmt wurde.
Dazu kommen zwei Orte, an denen man das heutige Hainan besser versteht als in jeder Mall: Bo'ao, wo ein Fischerort zur Weltbühne wurde, und Lecheng, wo China neue Regeln für die Medizin ausprobiert. Und am Abend jedes Tages warten die heißen Quellen von Guantang.
Unterwegs in Qionghai
Das Hotel liegt im Thermalgebiet Guantang, am Stadtrand von Qionghai. Von dort ist fast alles in 30 bis 40 Minuten mit Didi zu erreichen: Bo'ao, die Sandbank, Lecheng und der Hafen von Tanmen. Die Innenstadt, Jiaji, liegt eine Viertelstunde entfernt.
Busse gibt es, aber die Ziele liegen verstreut und die Verbindungen sind langsam. Für diesen Abschnitt ist Didi die entspannteste Lösung, und die Fahrten sind kurz genug, dass man jeden Abend im Thermalbecken ankommt.
- Museum des Südchinesischen Meeres in Tanmen: montags geschlossen, Eintritt frei, Ticket mit Pass — vorher anmelden, das Hotel hilft.
- Für Bo'ao das Kombiticket mit Boot zur Sandbank Yudai nehmen, am besten vorab auf Trip.com.
- Badekleidung für die Thermalquellen einpacken.
- Eine Übersetzungs-App mit Kamerafunktion installieren — die Ausstellungen in Qionghai sind fast nur auf Chinesisch.
Türkis = blaue Stunde · Gold = goldene Stunde · Hell = hartes Mittagslicht
Tag für Tag
Das Dorf der Heimkehrer aus Südostasien. Ein Kaffee nach malaiischer Art, mit Butter und Zucker geröstet.
Einer der bekanntesten Surfstrände Chinas. Ab November bringt der Nordostmonsun die Wellen.
25 Becken im Park, am schönsten in der Dämmerung, wenn der Dampf aufsteigt.
Das Konferenzzentrum des „asiatischen Davos“ — vor allem der Anleger für das Boot zur Sandbank.
Links das Meer, rechts die Lagune. Vormittags sind die Farben am klarsten. Auf der Meerseite nicht baden.
Morgens, wenn die Boote entladen werden. Korallen und Schildpatt nicht kaufen.
Das 800 Jahre alte Wrack von den Paracel-Inseln, Walskelette, das Leben der Fischer. Kostenlos, Ticket mit Pass.
Arkadenhäuser, Laternenmacher, alte Teehäuser. Rebhuhn-Tee für ein paar Yuan.
Eines der vier berühmten Gerichte Hainans, an seinem Herkunftsort.
Spaziergang durch Jiaji, Stadt und Alltag — ohne Ticket und ohne Eile.
Optional, wenige Minuten vom Hotel: wie aus einer kurzen Episode ein Ballett und ein Staatsmythos wurde.
Kokoshaine und Reisfelder mit dem Rad, bis zur goldenen Stunde gegen 16:45.